raumkontor
Innenarchitektur

KulturRuhr GmbH in Bochum

Kreativquartier

Die Produktion von zeitgenössischen Kulturprojekten geschieht im Wechselspiel von starken, eigensinnigen Prägungen und einem freien, inspirierenden Austausch vieler Beteiligter. Kollaboration ist hier zum Leitmotiv der Kulturschaffenden geworden, zu denen auch die Kultur Ruhr GmbH gehört. Seit über 15 Jahren werden vom breit gefächerten Team aus Intendanz und Dramaturgie, Marketing, Vertrieb und Produktion bis hin zu Kostüm und Technik Kulturereignisse unterschiedlichster Couleur produziert.

Das neue Büro im Westpark liegt nur wenige Schritte von der Jahrhunderthalle entfernt, einem beeindruckenden Industriedenkmal, das als eine der Haupt- Spielstätten der alljährlich stattfindenden Ruhrtriennale fungiert, von der man mit Fug und Recht sagen kann, dass sie das Kulturereignis der Ruhrregion ist.

Die Vielschichtigkeit des Programms spiegelt sich auch in der Lebendigkeit der Produktionsprozesse wieder. Und diese finden ihren Entfaltungsraum in der Struktur und der Gestaltung des Ortes, an dem das Kultur Ruhr- Team arbeitet.

Die Räume bilden einen unprätentiösen Hintergrund für die quirligen Planungsaktivitäten der jungen Kultur- Crew. Teambildung ist hier in immer wieder neuen Konfigurationen möglich. Es gibt Orte des Rückzugs und informelle Treffpunkte, kleine Lounges, in denen man sich zusammenfindet und beim Gespräch direkt aus dem Bibliotheksregal einen dokumentarischen Veranstaltungskatalog oder einen inspirierenden Kunstband greifen kann.

Die Klarheit der Architektur mit ihren Sichtbetonwänden und -Decken bekommt durch Farbe und Licht ein bereicherndes Gegenüber. Die Dichte der Farbakzente steigert sich zu einer inspirierenden Farbintensität in dem Raum, der einen zentralen Kern der Kommunikation bildet und der für den Stil des Hauses signifikant ist: der Team- Küche. Hier wird um den großen Kochblock herum debattiert, geschnipselt, gebraten, gelacht und um neue Konzeptbausteine gerungen.

Hier darf es schmoren und heiß hergehen - und wenn sich dann alle im nebenliegenden Speiseraum um die große Tafel zusammenfinden, muss man sich um die Qualität der nächsten Kultursaison sicher keine Sorgen machen.